Mistelbach feiert historischen Meilenstein
Ein Fest voller Emotionen und einen mutigen Blick nach vorn
Ein Fest voller Emotionen, großer Geschichte und einem mutigen Blick nach vorn: Mistelbach feierte ihr 140-jähriges Bestehen. Zwischen dem Rückblick auf historische Wurzeln und der Vorfreude auf das neue Schulgebäude wurde deutlich: Hauswirtschaft ist längst die moderne Regiezentrale unserer Gesellschaft.
MISTELBACH. Wenn 140 Jahre Schulgeschichte auf die Zukunft treffen, dann darf gefeiert werden. Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und dem Bildungswesen folgten der Einladung zu diesem besonderen Jubiläum, das gleichzeitig im Zeichen eines großen Umbruchs stand. Es war ein Fest der Würdigung für die Vergangenheit, aber vor allem ein Startschuss in eine neue Ära.
Verwurzelt in der Geschichte – Flügel für die Zukunft
In den Festansprachen wurde der Bogen weit gespannt: Vom historischen, handgeschriebenen Rezept des „Mistelbacher Schlosskäses“ bis hin zum modernen, digitalen Ressourcen-Management im zukünftigen Schulgebäude. Hauswirtschaft, so wurde betont, sei kein Hobby, sondern die Kunst, Potenziale in Wertschöpfung zu verwandeln und Lebenswege zu veredeln. Getragen auf den Schultern vieler „stiller Heldinnen“ der vergangenen Jahrzehnte, bewies die Schule einmal mehr, dass sie das unersetzliche Rückgrat in Bereichen wie dem Sozialwesen, dem Tourismus und der modernen Alltagslogistik bildet.
Gänsehaut und Aufbruchsstimmung
Besonders berührend wurde es, als die Hauptpersonen des Tages das Wort ergriffen: Die Schülerinnen selbst gestalteten den Nachmittag mit stimmungsvollen, selbst verfassten Texten. In ihren Worten wurde die Wehmut über den Abschied vom alten, liebgewonnenen Standort spürbar, gleichzeitig aber auch die sprühende Vorfreude auf das Neue, das vor ihnen liegt.
Für den perfekten, emotionalen Rahmen sorgte das Ensemble „Klangkuss“, das die Feierlichkeiten musikalisch umrahmte und für so manchen Gänsehaut-Moment im Saal sorgte.
Ein Abschied mit Augenzwinkern
Dass in Mistelbach trotz aller Professionalität und Wehmut der Humor niemals zu kurz kommt, bewies der fulminante Schlusspunkt des Festes. Mit einer gehörigen Portion Selbstironie und einem Augenzwinkern verabschiedeten sich „Die Miststücke“ von der Bühne. Ihr humorvoller Auftritt brachte den Saal zum Lachen und setzte den perfekten Kontrapunkt zu einem Tag voller tiefer Emotionen.
Mit diesem rundum gelungenen Fest bewies die Schule eindrucksvoll: In Mistelbach wird Tradition nicht nur verwaltet, sondern als Treibstoff für eine moderne, selbstbewusste Zukunft genutzt. Auf die nächsten 140 Jahre!
