Ymoch - Final Meeting und Cooking Event in der Silberstadt Freiberg/Sachsen

YMOCH Final Meeting in der Silberstadt Freiberg

Abschluss des erfolgreichen Erasmus+ Projektes YMOCH

 

Zum letzten Mal begaben sich Lehrinnen und Schülerinnen der Fachschule Mistelbach auf Reisen.

Im Fachschulzentrum Freiberg-Zug fand das Final Meeting des Erasmus+ Projektes „YMOCH – Young Meets Old Culinary Heritage“ statt.

Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Fachschulzentrums Freiberg-Zug und der Tschechischen Fachschule wurden Gerichte aus den Partnerländern nach traditionellen und erneuerten Rezepten zubereitet. Durch Reduzieren von Fett, Zucker und Salz, dem Ersetzen von tierischen Produkten durch pflanzliche und dem Einsatz von Pseudogetreiden anstelle von Weizen und Dinkel wurden die Rezepte modernisiert. Dadurch können nun die traditionellen Gerichte auch Menschen mit unterschiedlichen Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Ernährungsstilen genießen. Bei der gemeinsamen Verkostung überraschten die überarbeiteten Rezepturen mit neuen und unerwarteten Geschmackseindrücken.

Bei allen Erasmus+ Projekten steht auch das Kennenlernen der europäischen Länder im Fokus. Die gemeinsame Exkursion nach Dresden mit Stadtführung vermittelte einen kleinen Einblick in die Geschichte des Landes und rund rundete die Tage in Freiberg Sachsen ab.

 

Mit Materialien aus der Natur und stimmungsvollen Assecoires schufen die Schülerinnen der 3A im Unterricht individuelle Allerheiligengestecke – eine handwerkliche Hommage an die Verstorbenen und ein Zeichen gelebter Tradition. Allerheiligen (1. November) und Allerseelen (2. November) sind mehr als Gedenktage: Sie erinnern an die Vergänglichkeit, stärken den familiären Zusammenhalt und bieten Raum für Trauer und Hoffnung. Besonders in Pflegeeinrichtungen werden diese Feste zu wichtigen Fixpunkten, die Bewohner:innen Trost spenden und Gemeinschaft stiften.

Hier zeigt sich die soziale Bedeutung der Hauswirtschaft: Sie bewahrt Bräuche, organisiert Feste und schafft durch Rituale wie das gemeinsame Gestecke binden Vertrautheit im Alltag. Gerade in einer schnelllebigen Zeit sind solche Traditionen wertvolle Anker – sie verbinden Generationen, geben Halt und machen Kultur erlebbar. Die Kreativität der Schülerinnen beweist: Tradition ist kein Relikt, sondern lebendige Praxis, die Verbundenheit stiftet und Identität stärkt.