Selbst gekocht schmeckt am Besten
Probieren geht über Studieren – oder nur Theorie ist langweilig.
Unter diesem Motto stellten die Schülerinnen des Fachrichtung ÖWD der 3A Kimchi, ein koreanisches Gericht, aus heimischen Zutaten her. Nun hieß es warten, bis der fermentierte Chinakohl verspeist werden konnte.
Drei Wochen später hieß es dann für die internen Schülerinnen, ab in die Küche – jetzt kochen wir gemeinsam unser Abendessen und verkosten dann unser selbst gemachtes Kimchi.
Mit Materialien aus der Natur und stimmungsvollen Assecoires schufen die Schülerinnen der 3A im Unterricht individuelle Allerheiligengestecke – eine handwerkliche Hommage an die Verstorbenen und ein Zeichen gelebter Tradition. Allerheiligen (1. November) und Allerseelen (2. November) sind mehr als Gedenktage: Sie erinnern an die Vergänglichkeit, stärken den familiären Zusammenhalt und bieten Raum für Trauer und Hoffnung. Besonders in Pflegeeinrichtungen werden diese Feste zu wichtigen Fixpunkten, die Bewohner:innen Trost spenden und Gemeinschaft stiften.
Hier zeigt sich die soziale Bedeutung der Hauswirtschaft: Sie bewahrt Bräuche, organisiert Feste und schafft durch Rituale wie das gemeinsame Gestecke binden Vertrautheit im Alltag. Gerade in einer schnelllebigen Zeit sind solche Traditionen wertvolle Anker – sie verbinden Generationen, geben Halt und machen Kultur erlebbar. Die Kreativität der Schülerinnen beweist: Tradition ist kein Relikt, sondern lebendige Praxis, die Verbundenheit stiftet und Identität stärkt.
